Vielen Dank, dass Sie sich für die Website www.huettlpr.de interessieren. Die hüttl public relations gmbh hat zum 31. Mai 2010 den Geschäftsbetrieb eingestellt und wird zum 31.12.2011 gelöscht.
Hintergrund der Betriebsaufgabe ist eine kartellrechtliche Auseinandersetzung mit dem ZEIT Verlag Hamburg. Der Verlag hat im Bereich der Stellenausschreibungen für Lehre und Forschung eine Monopol-Stellung inne ( Wirtschaftskammer der Landgerichts Hamburgs, März 2010). Die Geschäftsführung des ZEIT Verlages hat nach einem konjunkturbedingten Rückgang des Printumsatzes im Jahre 2004 eine zusätzliche umsatzabhängige Vergütung für Agenturen eingeführt. Neben der bereits um fünf auf zwanzig Prozent erhöhten Basis-Rabattierung wurden ab einem Umsatz von 150.000 Euro zum Beispiel weitere drei Prozent nach Abschluss eines Kalenderjahres vergütet. Nach der Finanzkrise 2008 hat die umsatzstärkste Personalagentur, die nachweislich mindestens weitere zehn Prozent Boni einstreicht, kleine und mittlere Agenturen vom Markt verdrängt, in dem den ca. 500 Kunden im Bereich der Lehre und Forschung Rückvergütungen angeboten wurden, die weit über zwanzig Prozent lagen. Kleine und mittlere Agenturen waren bei den regelmäßigen Ausschreibungen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen ohne Chance. Die Geschäftsführung der ZEIT hat diese Entwicklung zu einer vertikalen Monopolisierung bewusst in Kauf genommen: Einige wenige Lieferanten der Anzeigen teilen sich mit dem Monopolisten (Stellenmarkt DIE ZEIT und academics.de ) einen Nischenmarkt, was eindeutig wettbewerbswidrig ist.
Sowohl das Bundeskartellamt als auch die EU-Kommission für Wettbewerbsrecht konnten aufgrund des Nischenmarktcharakters unserer Strafanzeigen nicht aktiv werden und empfahlen den zivilrechtlichen Klageweg. Der Schaden für kleine und mittlere Agenturen wird insgesamt auf mehr als drei Millionen Euro beziffert. Allein die frühere hüttl public relations gmbh reklamiert etwa 350.000 Euro. Aufgrund der langwierigen und komplexen juristischen Verfahren hat die hüttl public relations gmbh eine Aufrechnung von Forderungen mit Schadensersatzansprüchen nicht weiter verfolgt. Eine Sammelklage wird gegenwärtig in anderer Formation vorbereitet.
Wir danken unseren Kunden für die mehr als 25jährige Zusammenarbeit im Bereich der Printanzeigen. Seit mehr als drei Jahren haben wir alternative und attraktive Onlineangebote entwickelt. So fordert zum Beispiel der Rückgang der Studierendenzahlen ab 2015 weltweit intelligente Imagewerbung, um ausländische Bewerber nach Deutschland zu bringen.
Lauterstein, im Dezember 2011 Prof. Winfried Hüttl
prof. huettl consulting group:
www.hcom24.eu
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